Wieder sind Hinweise aufgetaucht, welche die Vermutung erhärten lassen, der nächste Call of Duty Titel würde ein Vietnam-Kriegs Szenario erhalten. Auf VG247 wird berichtet, daß über ein Casting Darsteller für das sogenannte "voice over/motion capture" gesucht werden.
Eine der zu besetzenden Charakter wird dort als Frank Barnes, seines Zeichens Mitglied der von 1964 - 72 bestehenden Vietnam Elite-Einheit Military Assistance Command, Vietnam - Studies and Observations Group, kurz "MACV-SOG", beschrieben. Er sei ein patriotischer, grimmig dreinschauender Veteran des 2. Weltkriegs und eine solide Führungspersönlichkeit, welcher sich durch ausgezeichnete Lagebeurteilung und schnelles, entschlossenes Vorgehen auszeichnet. Der zweite beschriebene Charakter ist Joseph Lewis. Ein körperlich sehr fitter Afro-Amerikaner in den 20ern. An dritter Stelle wird ein Jason Hudson genannt. Er ist mit seinen 15 Jahren Diensterfahrung bei der US Army ein exzellenter Taktiker und Missions Koordinator und wohl etwa Mitte 30. Der vierte und letzte aufgeführte Charakter ist Kristina Ivanova. Eine in Russland geborene, nun aber bei der CIA angestellte Kampfkunst-Expertin, die immer einen kühlen Kopf behält, und die Dinge eher distanziert betrachtet.
Die Einheiten der MACV-SOG setzten sich aus Teilen der US Army Special Force (Green Berets), der US Air Force Combat Controllers und der US Navy Seals zusammen. Das Personal wurde durch das Special Operations Augumentation (SOA) ausgesucht und dem MACV-SOG überstellt. Der Hauptauftrag war die Durchführung von Ausbildungs- und Stoßtrupps sowie Aufklärungsmissionen. Es wird geschätzt, dass es etwa 73 Recon Teams der MACV-SOG hinter feindlichen Linien im Vietnamkonflikt gab.
Das alles verrät uns nicht nur, dass scheinbar wirklich Vietnam die nächste Station der Call of Duty Reihe sein wird, sondern auch, daß neue Charaktere im Spiel auftauchen werden, die sehr wohl mit einer tiefergehenden Persönlichkeit ausgestattet sein dürften. Eine Entwicklung, die der Serie meines Erachtens nicht schaden kann.
Einige Hacker haben es sich zur Aufgabe gemacht der Community zu helfen oder sich nur selbst einen Vorteil zu verschaffen? Fakt ist das durch einen Hack die Konsole in der PC Version wiederhergestellt wurde. Zwar läuft der eigends erstellte MW2 Server immer noch über IWNet, aber die Servereinstellungen können verändert werden, so sind mehr XP, mehr Munition usw. möglich und alles fließt mit in die Statistik ein, in etwa so wie die Power Level Server zu CoD5 Anfangs.
SPD-Bundestagsabgeordneter ergreift Partei für Spieler
Jörg Tauss (SPD), Mitglied des Bundestages, reagiert auf die Beschlussfassung der Innenministerkonferenz zum Herstellungs- und Verbreitungsverbot sogenannter "Killerspiele".
Jörg Tauss (SPD), Mitglied des Bundestages. [Quelle: siehe Bildergalerie]
In einem offenen Brief, gerichtet an die Innenminister der Bundesländer, ergreift Tauss Partei für Computerspieler. Die Ausführungen des ausgewiesenen Medienexperten und Buchautors, lassen an Schärfe nicht vermissen. Schon die einleitenden Zeilen lassen daran keinerlei Zweifel: Gamer sind keine Amokläufer - Vorschläge für praktische Problemlösungen statt populistischen Unfugs.
Auszugsweise, heisst es weiter:
"Sehr geehrter Herr Minister,
seit Jahren befassen sich Fachleute im Deutschen Bundestag mit dem Thema "Computerspiele". Schon 2007 (in dieser Legislaturperiode) ging es um die Frage, ob und welche Wirkung gewalthaltige Computerspiele auf jugendliche eGamer haben und ob zwischen solchen Computerspielen, dem eSport und realen Gewalttaten ein direkter ursächlicher Zusammenhang zu sehen ist. Als eines der Ergebnisse aller seither durchgeführten Anhörungen und Expertengespräche lässt sich festhalten, dass sich eine solche Kausalität wissenschaftlich nicht nachweisen lässt und sie demnach, auch im Falle Winnenden, falsch und herbeigeredet ist.
Dies findet auch in allen seriösen wissenschaftlichen Studien zu diesem Themenkomplex ausnahmslos Unterstützung. (...)
Vor diesem Hintergrund habe ich daher mit großem Erstaunen und mit noch größerer Irritation die aktuellen Beschlussfassungen zu einem Verbot von "Killerspielen", ein Begriff, den es nur in Deutschland gibt, der Presse entnommen. Mit Ihrer weiterhin aufrechterhaltenen Forderung ignorieren Sie nicht nur fundierte Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, sondern Sie blenden geradezu fahrlässig auch die geltende Rechtslage aus und diskreditieren und kriminalisieren Jugendliche und einen höchst innovativen Wirtschaftszweig.(...)
Dies verschärft allenfalls Politikverdrossenheit, die auch entstehen kann, wenn der Staat so tut, in der Vergangenheit nichts unternommen zu haben. Gleichzeitig werden in geradezu verantwortungsloser Weise junge Menschen diskreditiert. Gamer sind keine Amokläufer.
Der angesprochene § 131 StGB bildet die dritte Stufe eines der vorbildlichsten, weitreichendsten, konsequentesten und wirkungsvollsten Jugendmedienschutzgesetze weltweit. (...)
Auch die Wirtschaft ist ihrer Selbstverpflichtung wirkungsvoll nachgekommen, sodass auch diese Polemik der IMK völlig fehl am Platz ist.(...)
Parallel zur notwendigen verstärkten und überdies effektiveren Kontrolle zeigt sich aber auch, dass zur Umsetzung eines wirksamen Kinder- und Jugendmedienschutzes die Förderung und Stärkung von Medienkompetenz schon in Kindergarten, Schule und im Bereich der Jugendarbeit stehen muss. (...)
Dass in Karlsruhe mit der IFNG auch eine Elternveranstaltung abgesagt werden musste, ist ein Teil der Folgen der von den Innenministern seit geraumer Zeit geführten absurden Debatte.(...)
Ich fordere von den Innenministern aller Parteien endlich eine Sachdebatte statt der Herstellung und Verbreitung populistischen Unfugs und freue mich daher ausdrücklich, dass wenigstens in den Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen offensichtlich Fachkunde zu diesem Thema vorhanden ist."
Die Konferenz der Innenminister der 16 deutschen Bundesländer hat in Bremerhaven beschlossen, ein Verbot von sogenannten Killerspielen "so schnell wie möglich umzusetzen". Der Schritt soll eine Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden sein und zukünftigen Amokläufen vorbeugen.
Noch vor der Bundestagswahl im September soll nach dem Willen der Innenminister ein umfassendes Verbreitungs- und Herstellungs-Verbot "für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist", in Kraft treten.
Uwe Schürmann, CDU-Innenminister von Niedersachsen, begründete seine Zustimmung zu dem Beschluss gegenüber der Zeitung Welt Online: "Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt."
Damit das Verbot rechtswirksam wird, muss sich allerdings noch der Bundestag dem Beschluss der Innenminister anschließen. Nach dem Willen der Minister soll ein entsprechendes Gesetz bereits in den nächsten Wochen oder Monaten zur Abstimmung kommen..............